Kellerbrand 01.03.2008
Am Samstagmorgen wurde um 10:11 Uhr Alarm für die Feuerwehreinheiten Nordhofen, Quirnbach und Selters ausgelöst, mit der Meldung:
„Kellerbrand in Nordhofen“.
Kurze Zeit später, traf die Einheit Nordhofen an der Einsatzstelle ein und der Wehrführer ging sofort auf Erkundung. Beißender Qualm kam Ihm entgegen und er schickte einen Trupp unter Atemschutz in den Keller. Zeitgleich traf die Einheit Selters ein, die ebenfalls mit einem Atemschutztrupp in das Haus ging. Das Feuer war zum Glück schnell unter Kontrolle und gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurden versteckte Glutnester ausgeschlossen und eine Überdruckbelüftung sorgte für ein rauchfreies Haus.
Der Grund war ein technischer Defekt an einer Gastherme.
Insgesamt waren 35 Kräfte eine Stunde im Einsatz:
Nordhofen 11, Quirnbach 9, Selters 15 + stv. Wehrleiter.
Glücklicher Weise ist bis auf Sach- und Gebäudeschaden niemandem etwas passiert.
Bricht solch ein Brand in der Nacht aus, sind durch den giftigen Rauch Menschenleben in größter Gefahr!
Die Feuerwehr Nordhofen appelliert daher an Alle: „Installiert Rauchmelder“ Die Kosten sind sehr gering, der Nutzen aber ist Dein oder Euer Leben!
Belastungstest für die Atemschutzgeräteträger
Alle Atemschutzgeräteträger müssen jedes Jahr einmal einem Belastungstest ablegen. Am 26.02.08 besuchte die Einheit Nordhofen die Atemschutzstrecke in Westerburg. Wir haben drei Atemschutzgeräte und sieben Kameraden die diese Ausbildung haben. Der Belastungstest besteht aus zwei Teilen, einer Orientierungsstrecke und einem Fitnesstest.
In der Orientierungsstrecke wird Geschicklichkeit, Teamarbeit und auch die Platzangst getestet. Unter Atemschutz arbeiten in der VG Selters immer drei Kameraden zusammen, sie bilden einen Trupp. Dieser Trupp muss sich durch ein stocke dunkles, verrauchtes und enges Gitterboxensystem kämpfen. Hindernisse wie hängende Reifen, Gittertüren, Schächte, und enge Rohre sind zum Teil auch kriechend zu überwinden. Mit Heizstrahlern und lauten Geräuschen wird ein reeller Einsatz simuliert.
Findet der Trupp den Ausgang, muss er in einen Fitnessraum. Laufband, Fahrrad, Hammerziehen und eine Endlosleiter zehren an den Kräften der Kameraden.
Jeder Trupp wird von einem Kommandostand aus beobachtet, damit bei Schwächeanfällen direkt eingegriffen werden kann.
Alle drei Jahre muss sich jeder Kamerad einer Ärztlichen Untersuchung unterziehen, die dann über seine Tauglichkeit als Atemschutzgeräteträger entscheidet.
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Einsatz / Waldbrand 21.04.2007
Am Samstagnachmittag entstand oberhalb der Mausmühle, aus ungeklärter Ursache, ein Waldbrand.
Um 15:38 Uhr wurden die Feuerwehren Nordhofen, Quirnbach und Selters alarmiert.
Nach der Erkundung an der Einsatzstelle, wurde sofort mit dem Schnellangriff des Tanklöschfahrzeugs gegen das Feuer vorgegangen und zeitgleich die Wasserversorgung aus dem Saynbach aufgebaut.
Mit einer Gesamtstärke von 50 freiwilligen Feuerwehrmännern ( Nordhofen 9, Quirnbach 12, Selters 29, Wehrleiter ), konnte das Feuer, in dem doch trockenen Wald, schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nach ca. 1,5 std. war der Einsatz beendet und die Wehren rückten wieder ab.
Waldbrand 21.04.2007
Gemeinschaftsübung der FFW Nordhofen und FFW Quirnbach
Wie jedes Jahr probte die Ausrücke Gemeinschaft Nordhofen – Quirnbach den Ernstfall.
Der Einsatzgrund lautete: „Scheunenbrand mit 5 vermissten Kindern!“
Die beiden Wehführer erkundeten die Lage und gaben den Befehl die Wasserversorgung aufzubauen und es sollten sich zwei Trupps zur Menschenrettung mit Atemschutz ausrüsten.
Gemeinsam bauten die Wehern, unter Kontrolle des Wehrführers von Quirnbach die Wasserförderstrecke auf, während sich zwei Trupps Atemschutzgeräteträger, ein Trupp von der Wehr Nordhofen und ein Trupp aus Quirnbach, fertig machten. Der Wehrführer von Nordhofen übernahm die Atemschutzkontrolle und somit auch die Menschenrettung.
Die Scheune war zur Simulation komplett verraucht und die Atemschutzgeräteträger hatten Not sich im Innenangriff zu Recht zu finden. Zudem wurde das Feuer mit zwei weiteren Trupps von Außen bekämpft.
Die Übung diente zur Koordination und Verbesserung des Teamverhaltens der beiden Wehren. Sicherlich schlichen sich auch kleine Fehler ein, aber Übungen sind da, um solche zu erkennen und in Zukunft abzustellen.
Alles in allem waren alle Beteiligten zufrieden und ein paar Anwohner bekamen einmal Hautnah mit, wie die Feuerwehr arbeitet.
Club Hotel Eifelstern
Um die Kameradschaft und den Zusammenhalt zu fördern, machte die Einsatzabteilung der FFW Nordhofen an dem ersten Wochenende im November letzten Jahres, einen Ausflug in den Eifelstern.
Freitagmittags waren die Koffer gepackt und es ging los. Nach 1,5 Stunden Fahrt waren wir am Ziel. Der Eifelstern, ein Clubhotel auf einer stillgelegten Airbase der Amerikaner nähe Bitburg. Schnell wurde ausgepackt und erkundet. Wir waren in einem alten aber restaurierten Kasernengebäude untergebracht. Am Abend gab es dann das Erste Essen und somit auch die Grundnahrung für die nächsten Stunden. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Samstagmorgens konnte man sehen wer in der Nacht zu Schlaf kam und wer nicht ;-)
Nach dem Frühstück schnappten wir uns einen Shuttlebus und fuhren nach Bitburg. Auf der Fahrt bekamen wir die Geschichte der Airbase und den wirtschaftlichen Faktor der Amerikaner in Bitburg mitgeteilt.
Wir verbrachten ein paar Stunden in der Stadt und fuhren wieder zurück. Im Anschluss mieteten wir zwei Bowlingbahnen und brachten uns wieder in Form.
Nach einer zweiten ausgiebigen Nacht, waren die Akkus leer und wir doch irgendwie froh, dass es nach dem leckeren Frühstück wieder nach Hause ging.
Es war mal ein Ausflug der anderen Art, der aber dennoch viel Spaß gemacht hat. Hier noch ein paar Bilder: