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Von A-Z

"Drei Projekte für unser Dorf"

Drei Projekte haben die Teilnehmer an der Bürgerversammlung am 15. April für unser Dorf ausgewählt. So lautet das Ergebnis der Vorstellung von möglichen Projekten und die Abstimmung darüber, welche denn umgesetzt werden können und sollen. Doch gehen wir der Reihe nach vor.

Im Jahre 2012 haben wir die Bürgerinnen und Bürger befragt, was sie sich für unser Dorf wünschen. Das Ergebnis der Befragung haben wir zu 11 Projekten zusammengefasst, die in der Bürgerversammlung am 15. April im Detail vorgestellt wurden. Die Projekte sind nachfolgend noch mal aufgeführt.

Projektvorschläge:

Jeder Teilnehmer konnte drei Punkte für die von ihm gewünschten Projekte vergeben. Insgesamt wurde 127 Stimmen abgegeben. Die meisten Punkte (21) erhielt das Projekt „Dorfbrunnen an der Hafnerlinde“, dicht gefolgt von dem Vorschlag (20 Punkte) „Spazier- und Wanderwege“ in der Gemeinde einzurichten. Jeweils 17 Stimmen wurden für die Projekte „Senioren“, „Jugend“ und „Alter Kühlraum im Backes“ abgegeben.

Im Gemeinderat hatten wir uns im Vorfeld vorgestellt, dass wir versuchen wollen, drei Projekte umzusetzen. Unstrittig sind nach dem Ergebnis der Abstimmung in der Bürgerversammlung die Projekte „Dorfbrunnen“ und „Spazier- und Wanderwege“. In der Gemeinderatssitzung der vergangenen Woche haben wir noch mal über ein mögliches drittes Projekt diskutiert. Wir sind so verblieben, dass wir versuchen wollen, die Themen „Alter Kühlraum im Backes“, „Einrichtung Seniorentreff, Veranstaltungen für ältere Mitbürger“ und „Jugendtreff“ miteinander zu kombinieren.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ihr habt entschieden, was wir in unserem Dorf verbessern und neu gestalten wollen. Ihr sollt auch darüber entscheiden, wie die Verbesserungen durchgeführt und die Gestaltung aussehen sollen. Denn es ist „euer Dorf“.

Für die von euch gewählten Projekte

suchen wir sogenannte Planungs- und Arbeitsgruppen. Aus meiner Erfahrung heraus, sollte eine Projektgruppe aus nicht viel weniger als 7, aber auch nicht mehr als 9 Mitgliedern bestehen. In der Bürgerversammlung und in den Tagen danach haben sich 18 Bürgerinnen und Bürger schon bereit erklärt mitzuarbeiten. Wir suchen also noch 3 bis 9 Personen, die in einer der Planungsgruppen mitmachen wollen.

Was ist die Aufgabe der einzelnen Projektgruppen? Aufgabe ist es im ersten Schritt Ideen zu entwickeln, Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen, evtl. Kosten zu ermitteln und den Vorschlag oder auch mehrere Alternativen im Gemeinderat vorzustellen. Diese Planungsphase sollte bis Jahresende abgeschlossen sein. Im zweiten Schritt werden die Planungs-/Projektgruppe und der Gemeinerat gemeinsam entscheiden, ob und wie eine Umsetzung erfolgen kann.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
jetzt ist wieder Gelegenheit für alle, an der Gestaltung unseres Dorfes aktiv mitzuarbeiten. Ihr könnte bestimmen, wie es mit den gewählten Projekten weitergeht. Ich bin sicher, dass Einige vielleicht noch zögern. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an unsere 750-Jahr-Feier, wo es anfangs auch etwas langsam angelaufen ist und sich später eine tolle Dynamik entwickelte. Und, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es besteht ja kein dauerhafter Zwang mitzumachen. Wer nach einiger Zeit feststellt, dass ist nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, muss ja nicht unbedingt dabeibleiben. Aber ich bin mir aber sicher, dass wird in allen Planungs- und Arbeitsgruppen interessant und spannend.

Wir wollen uns bis Mitte Juni erstmals in den Gruppen treffen. Also, jetzt noch mal nachdenken und mich informieren (am besten anrufen: 02626 70890) in welcher Gruppen ihr mitarbeiten wollt. Ich möchte die Einladungen für das erste Treffen bis Ende Mai verschicken.

Zu dem weiteren Ablauf der Bürgerversammlung werde ich in der nächsten Ausgabe des Mitteilungsblattes berichten.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister

Bericht zur Bürgerversammlung am 15. April

Ortsbürgermeister Edgar Reifenscheidt begrüßte die etwa 50 Bürgerinnen und Bürger, die den Weg in die Pfauenhalle gefunden hatten. Zu Beginn gab es einen kurzen Überblick zum Programm des Abends. Danach wurden die Themen im Detail besprochen und diskutiert.

1. Informationen aus der Gemeinde

Wirtschaftliche Situation der Gemeinde
Die Gemeinde verfügt per Mitte April über Rücklagen von ca. 320.000,00 €. Es besteht aber auch noch ein restliches Darlehen von ca. 90.000,00 € aus dem Jahre 2007 (Anbau Pfauenhalle: Geräte- und Abstellräume). Die Gemeinde hat in diesem Jahr schon einige Maßnahmen angefangen oder durchgeführt und weitere sind geplant. Die Projekte sind nachfolgend näher beschrieben. Wenn keine besonderen Umstände eintreffen, werden alle Maßnahmen aus den Rücklagen und laufenden Einnahmen finanziert und voraussichtlich kann auch das Darlehen vollständig oder teilweise zurückgezahlt werden.

Kauf einer Waldfläche von der Deutschen Bahn AG
Wie schon bereits mehrfach berichtet, wird die Gemeinde, durch Ausübung eines Vorkaufsrechtes, in der Gemarkung Nordhofen eine Waldfläche von ca. 22 ha von der Deutschen Bahn erwerben. Der Ankauf erfolgt unter dem Aspekt einer nachhaltigen Sicherung von Rohstoffen und Ressourcen für diese und nachfolgende Generationen. Der Kaufpreis beträgt 281.000,00 €.

Sanierung der Bürgerstube
In Verbindung mit dem Wechsel des Pächters war eine Sanierung und Renovierung der über 30 Jahre alten Bürgerstube erforderlich und angebracht. Dank der erheblichen Eigenleistungen des Pächterehepaares konnte die Kostenplanung ziemlich exakt eingehalten werden.
Sanierung der Brücke über den „Kleinen Saynbach“Wegen Baufälligkeit wurde der Gemeinde die Auflage gemacht, die Brücke zu sperren oder zu sanieren/erneuern. Eine dauerhafte Sperrung kann nicht erfolgen, da der Abtransport von Holz aus dem Gemeindewald über die Brücke erfolgt und auch landwirtschaftliche Flächen über die Brücke erreicht werden müssen. Der Auftrag zur Sanierung ist bereits seit Ende 2012 vergeben. Die Sanierung soll im zeitigen Frühjahr erfolgen. Die Kosten werden bei ca. 35.000,00 € liegen.

Verbesserung Fallschutz am Spielplatz
Regelmäßig gibt es bei den jährlichen Prüfungen unseres Spielplatzes Anmerkungen zum bestehenden Fallschutz. Die Sandauflage ist an manchen Stellen zu hoch oder nicht ausreichend dick. Wir wollen kurz- bis mittelfristig den Fallschutz verbessern. Dazu wurde im Herbst letzten Jahres ein Landeszuschuss beantragt. Sollte das Land unserem Antrag stattgeben, müssen wir uns noch über die Gestaltung des Fallschutzes im Detail abstimmen. Aktuelle Info nach der Bürgerversammlung: Das Land gewährt eine Zuwendung von ca. 35 % der Investition, max. 16.000,00 €.

Sanierung alter Obstbäume
Der Rückschnitt von 82 alten Obstbäumen in unserer Gemarkung ist abgeschlossen. Die Kosten wurden von dem Westerwaldkreis getragen.
Wahl zum Deutschen BundestagDie Wahl zum Deutschen Bundestag findet am 22. September statt. Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden, dass Wahllokal in die Pfauenhalle zur verlegen. Grund für die Entscheidung: Der Zugang zur Pfauenhalle ist barrierefrei. Damit haben auch gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das Wahllokal aufzusuchen.

Wahl zum Deutschen Bundestag
Die Wahl zum Deutschen Bundestag findet am 22. September statt. Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden, dass Wahllokal in die Pfauenhalle zur verlegen. Grund für die Entscheidung: Der Zugang zur Pfauenhalle ist barrierefrei. Damit haben auch gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das Wahllokal aufzusuchen.

2. Ein ganzes Dorf musiziert

Unser Gesangverein, die „Harmonie Nordhofen“, plant für das zweite Wochenende im November unter dem Titel „Ein ganzes Dorf musiziert – mach mit!“ ein musikalische Event, wie man heute neudeutsch sagt. Die Ideen der „Harmonie“ wurden in einer Power-Point-Präsentation vorgestellt. Über zwei Tage soll in der Pfauenhalle, wenn möglich auch in der Evangelischen Kirche und im Martin-Luther-Haus musiziert werden. Workshops zu vielen musikalischen Richtungen sollen zum Mitmachen animieren.

3. Information zum Ergebnis der Bürgerbefragung

Die Anregungen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge wurden in 5 Themenbereiche aufgeteilt: Allgemein, Begegnung, Klage, Projekt und Service. Diese Themen wurden in zwei Schritten behandelt.

Im ersten Block wurden die Bereiche „ Allgemein“ (wie wird Nordhofen attraktiver; Leerstände von Häusern; Leben im Dorf für ältere Menschen), „Klage“ (Parksitutation in den Verkehrsberuhigten Bereichen, Bahnhof-, Wied- und Nordstraße; Verschmutzung durch Hundekot; Zustand Zufahrtsstraße Nordhofen-Vielbach; Rasenmäherlärm zur Unzeit) und „Service“ (Straßenschwellen gegen Raser; Bäume am Friedhof; Dorfladen; Schneeräumpflicht und Schneeräumung; Raum für private Feiern) besprochen und diskutiert.

Im zweiten Themenblock wurden 11 Projekte vorgestellt, die sich die Bürgerinnen und Bürger aus der Befragung in 2012 gewünscht hatten. Im Anschluss konnten die Bürgerinnen und Bürger darüber abstimmen, welche Projekte für sie am Wichtigsten sind. Über das Ergebnis der Abstimmung und wie es weitergeht gibt es eine gesonderten Bericht.

Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister

Link zur Photovoltaikanlage der Pfauenhalle

Grünflächen und „Landwirtschaftliche Flächen“ oberhalb des Baugebietes Boden-Eichenflur (Am Steimel und Zum Hellchen)
Auf Grund einer Nachfrage habe ich die Eigentums- und Pachtverhältnisse der Flächen hinter den Grundstücken „ Am Steimel Nr. 14“ und „Zum Hellchen Nr. 15 bis Nr. 23“ überprüft. Für die Anlieger und evtl. Nutzer erfolgt folgende Information. Hinter diesen Grundstücken führt kein öffentlicher Weg vorbei. Dementsprechend können die Parzellen auch nicht als Weg genutzt werden. Bei sämtlichen Flurstücken handelt es sich um „Landwirtschaftliche Flächen“ bzw. Grünflächen aus der Baulanderschließung. Die wesentlichen Flächen sind zur Landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet. Ich bitte um Beachtung.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister

Fleißige Helferinnen und Helfer im Dienste einer „sauberen Landschaft“
Seit vielen Jahren beteiligt sich unsere Gemeinde an der kreisweiten Aktion „Saubere Landschaft“. Und wie schon seit vielen Jahren, gab es auch in diesem Jahr wieder viel Müll und Unrat zu sammeln. Das ist die traurige Seite der Aktion. Die erfreuliche Seite ist, dass sich auch dieses Jahr wieder viele große und kleine, fleißige Helferinnen beteiligt haben. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Ein besonderer Dank geht an die Jugendfeuerwehr und ihren Jugendfeuerwehrwart Uli Hummerich. Die Jugendfeuerwehr beteiligt sich seit ihrer Gründung regelmäßig an der Aktion. Das Bild zeigt die Helferinnen und Helfer beim verdienten Imbiss.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister

Neues Schornsteinfegergesetz
Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir hatten in der Bürgerversammlung im vergangenen Jahr über dieses Thema schon mal gesprochen. Hier ganz kurz – vereinfacht dargestellt - der aktuelle Sachstand. Ab 1.1.2013 gilt ein neues Schornsteinfegergesetz. Ab diesem Termin gibt es eine hoheitliche Aufgabe und eine „handwerkliche“ Tätigkeit. Die hoheitliche Aufgabe obliegt dem Bezirksschornsteinfeger. Er hat für jedes Haus einen Feuerstättenbescheid zu erstellen, der für 3 ½ Jahre gültig ist. In diesem Bescheid sind die Arbeiten aufgelistet, die der Hausbesitzer regelmäßig durchführen lassen muss. Diese Arbeiten müssen nicht zwingend vom Schornsteinfeger ausgeführt werden. Es gibt Unternehmen, die auch für diese Arbeiten zugelassen sind. Die Adressen dieser Firmen können evtl. aus Werbeanzeigen entnommen werden oder bei der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) erfragt werden (www.bafa.de). Soweit die Theorie.
Und so sieht die Praxis aus. Die Bezirksschornsteinfeger waren verpflichtet, die Feuerstättenbescheide bis Ende 2012 zuzustellen. Unser bisher zuständiger Bezirksschornsteinfeger Fischer hat dies aber für die Gemeinden Vielbach und Nordhofen wohl nicht mehr geschafft oder hatte auch keine Lust mehr dazu, da er dieses Amt zum Jahresende 2012 abgegeben hat. Auf meine schriftliche Anfrage hat er auch gar nicht mehr geantwortet. Mir und Ihnen liegt also derzeit noch kein Feuerstättenbescheid vor, aus dem wir ersehen können, was in unseren Häusern gemacht werden muss. Sie haben daher auch noch nicht die Möglichkeit, die erforderlichen Arbeiten an „Dritte“ zu vergeben. Diese Vergabe an „Dritte“ ist bisher auch noch weitgehend Theorie, da fast ausschließlich Angebote von Schornsteinfegern abrufbar sind. Drittangebote gibt es derzeit noch so gut wie gar nicht. In Abstimmung mit der Kreisverwaltung, die für die Aufsicht zuständig ist und dem neuen Bezirksschornsteinfeger, habe ich nun vereinbart, dass der Bezirksschornsteinfeger die Feuerstättenbescheide im Rahmen seiner Kehrtätigkeit, voraussichtlich im April, allen Hauseigentümern zustellt. Sie tun also gut daran, die Kehr- und Prüftätigkeiten in diesem Jahr noch dem Schornsteinfeger zu überlassen. Ob wir im nächsten Jahr mehr Alternativen haben, müssen wir abwarten.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister

Lezte Aktualisierung

Freitag, 17. Mai 2013 um 16:36:34 Uhr.

Neues auf der Homepage

Bericht Ratssitzung 06.05.2013 [15 KB]

Protokoll JHV Obst- und Gartenbauverein [38 KB]

Neue Kursangebote Lauftreff [357 KB] und Nordic Walkung [703 KB] Spiel und Sportverein