Bericht zur Einwohnerversammlung am 23. April 2012 in der Pfauenhalle in Nordhofen
Eine erfreulich hohe Zahl von interessierten Bürgerinnen und Bürgern hatten sich zur Einwohnerversammlung in die Pfauenhalle eingefunden. Der Ortsbürgermeister Edgar Reifenscheidt begrüßte die etwa 65 Anwesenden und stellte kurz das Programm des Abends vor.
Berichte des Ortsbürgermeisters zu Themen aus der Gemeinde und Informationen zu aktuellen Entwicklungen standen am Anfang:
1. Photovoltaik
Die Anlage auf der Pfauenhalle wurde vor ziemlich genau einem Jahr in Betrieb genommen und läuft seitdem problemlos. Die Einnahmen liegen etwa 15 % über den ursprünglichen Planungen und betrugen im ersten Jahr ca. 9.800,00 €.
Link zur Photovoltaikanlage der Pfauenhalle
2. Windenergie
Durch die sogenannte Energiewende ist das Thema „Windenergie“ derzeit in aller Munde. Das Land Rheinland-Pfalz forciert den Ausbau der Windenergie und arbeitet an der Aktualisierung des „Landesentwicklungsplanes“. Die Kommunen vor Ort sind aufgefordert, die Flächennutzungspläne entsprechend zu überarbeiten. Dies geschieht zurzeit auf Ebene der Verbandsgemeinde. Der Ortsbürgermeister ist der Meinung, dass eine Investition in die Windenergie durch Kommunen, aber auch durch Bürgerinnen und Bürger durchaus Sinn machen kann. Er rät jedoch dazu, die Entwicklung noch zu beobachten und sich ggfls. bei regionalen/kommunalen Anbietern zu engagieren. Im Moment ist noch vieles in Bewegung und Eile ist für den Privatinvestor nicht geboten.
3. Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED
Vor der Einwohnerversammlung hat eine Sitzung des Gemeinderates stattgefunden. Dort wurde beschlossen, die Leuchtmittel in fast allen Straßenlampen (95 %) durch moderne LED-Leuchten zu ersetzen. Die Investitionskosten von etwa 10.000,00 €, bei einer jährlichen Ersparnis bei den Stromkosten von 4.000,00 €, werden sich nach 2,5 Jahren amortisieren. Bei einer erwarteten Lebensdauer der LED-Leuchten von ca. 10 Jahren, kann die Gemeinde in den Folgejahren erhebliche Kosten sparen. (Anmerkung: Die Gemeinde Vielbach wird ebenfalls umstellen. Die gemeinsame Bestellung der Leuchtmittel spart noch mal einige Euro).
4. Renovierungen an der Friedhofshalle
Ebenfalls in der vorangegangenen Ratssitzung hat der Gemeinderat verschiedene Renovierungen (Sanitäranlagen, Fenster und Insektengitter) für die Friedhofshalle beschlossen.
5. Aktion: Leben im Dorf
In der Verbandsgemeinde gibt es Überlegungen, am Beispiel der Verbandsgemeinde Wallmerod orientierend, sich dem Thema „Entvölkerung der alten Dorfkerne“ zu widmen. Eine Bestandsaufnahme durch die Ortsbürgermeisterin/Ortsbürgermeister in der jeweiligen Gemeinde ist in Arbeit. Aufgenommen werden die leer stehenden und/oder durch Leerstand bedrohten Wohnhäuser. Dieses Thema wird uns noch viele Jahre begleiten.
6. Innerörtlicher Verkehr
In den vergangenen Monaten wurden zwei Verkehrsmessungen (Dorfeingang von Vielbach aus kommend und Dorfeingang von der Mausmühle aus kommend) durchgeführt. Das Gesamtergebnis widerlegt den von vielen Bürgerinnen und Bürgern subjektiven Eindruck, dass zu schnell gefahren wird. In der Bahnhofstraße gibt es nur sehr geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen. Etwa 5 % aller erfassten Fahrzeuge fahren schneller, als die erlaubten 50 km/h. Das ist, nach Aussage der Ordnungsbehörden, ein sehr guter Wert. Etwas anders sieht es in der Hauptstraße, Ortsausgang zur Mausmühle aus. Dort wird, besonders beim Verlassen des Ortes, oftmals schneller als erlaubt gefahren. Insgesamt ist aber auch dort, nach Ansicht der Verkehrsfachleute, die Situation nicht besorgniserregend.
Der Gemeinderat hat im letzten Jahr beschlossen, im Ort verschiedene sogenannte 30-km-Zonen einzurichten. Die entsprechenden Bereiche wurden vorgestellt. Die erforderlichen Hinweisschilder sind bereits „vor Ort“ und werden im Laufe des Monats Mai aufgestellt.
7. Sanierung alter Obstbäume
Die Kreisverwaltung hat zugesagt, etwa 80 alte Obstbäume in der Gemarkung Nordhofen zu „sanieren“. Die Aktion sollte bereits im letzten Jahr stattfinden, wurde aber aus Kapazitätsgründen in den Herbst 2012 verschoben. Die betroffenen Grundstückseigentümer erhalten in den nächsten Wochen entweder ein Schreiben der Ortsgemeinde oder der Kreisverwaltung
8. Neues Schornsteinfegergesetz
Der Ortsbürgermeister informierte über das 2013 in Kraft tretende neue Schornsteinfegergesetz und deren Auswirkungen.
9. Rauchmelder in Wohnungen
Als Service der Freiwilligen Feuerwehr informierte Henning Stumpf, in Vertretung des Wehrführers Dominik John, über die aktuellen gesetzlichen Regelungen. Viele Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Wohnungsbrände. Fast alle Personen erliegen nicht den Brandverletzungen, sondern Rauchvergiftungen. Der Gesetzgeber in Rheinland-Pfalz hat daher schon vor einigen Jahren ein Gesetz erlassen, dass zur Installation von Rauchmeldern in Wohnungen verpflichtet. Die Übergangsregelungen laufen zum 30.6.2012 aus. Danach müssen in allen Wohnungen (mindestens im Flur/Diele und in den Schlafräumen) Rauchmelder installiert werden. Bei vermieteten Wohnungen liegt die Verpflichtung zur Anbringung der Rauchmelder bei den Vermietern. Die Freiwillige Feuerwehr bietet im Bedarfsfalle Hilfe und Beratung an. Die örtlichen Meisterbetriebe im Elektrohandwerk stehen in aller Regel ebenfalls mit Rat und Tat zur Verfügung.
Nach diesen allgemeinen Informationen stand das eigentliche Thema des Abends an: Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzeptes
Anhand einer Power-Point-Präsentation informierte der Ortsbürgermeister über das Thema und den weiteren Ablauf des Abends.
Präsentation Dorfentwicklungskonzept [309 KB]
Präsentation Photovoltaik Windenergie [289 KB]
Präsentation Änderung Schornsteinfegergesetz [326 KB]
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am Abend der Einwohnerversammlung sind ca. 120 Karten mit Kritiken, Vorschlägen, Lob und Hinweisen an die PIN-Wand geklebt worden. Sicher gibt es „Noorder“ Bürgerinnen und Bürger, die an dem Abend verhindert waren. Ebenso ist denen, die am 23. April in der Pfauenhalle waren, vielleicht auf dem Heimweg noch etwas eingefallen. Damit diese guten Ideen nicht verloren gehen, gibt es noch Gelegenheit, diese an Mann zu bringen. Wer also etwas zu der Dorfentwicklung beitragen möchte, kann dies noch bis zum 15. Juli tun. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, eine Mail an die Gemeinde (gemeinde.nordhofen@online.de), einen Zettel bei mir in der Nordstraße 13 in den Briefkasten werfen oder einfach bei mir anrufen (70890). Alle Anregungen und Kritiken werden anonym gesammelt und mit den schon vorliegenden Ideen und Überlegungen ausgewertet.
Mein abschließender Wunsch an alle Bürgerinnen und Bürger, an alle Kinder und Jugendlichen: Bringt eure Ideen und Wünsche zur Entwicklung unserer Gemeinde ein. Wie wir in Zukunft unsere Gemeinde gestalten, liegt auch in eurer Hand. Schon jetzt vielen Dank an alle, die bei der Einwohnerversammlung aktiv waren und auch einen herzlichen Dank an diejenigen, die noch für unser „Noorden“ aktiv werden wollen.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Einwohnerfragestunde im Rahmen der Bürgerversammlung am 23. April 2012
Liebe Bürgerinnen und Bürger, in jeder Gemeinderatssitzung, aber auch anlässlich von Bürgerversammlungen, gibt es die Möglichkeit, Fragen an die Ratsmitglieder oder den Bürgermeister zu stellen. Dies nennt sich Einwohnerfragestunde. Bei der Versammlung am 23. April gab es zwei Anfragen. Ich gehe davon aus, dass die Beantwortung der Fragen auch viele Bürgerinnen und Bürger interessiert, die an der oben genannten Veranstaltung nicht teilnehmen konnten. Das soll nun hier an dieser Stelle geschehen.
Frage 1: Die Brücke zur Lotzenheck ist für Fahrzeuge gesperrt. Warum und wie geht es weiter?
Nach dem Einsturz einer Brücke in Maxsain, mit einem größeren Schaden, wurden alle Brücken (mit einer Spannweite von mind. 2 m) in der Verbandsgemeinde auf ihre Sicherheit untersucht. Insgesamt waren das 53 Brücken in 13 Gemeinden. Insgesamt 19 Brücken waren nach Angaben der Prüfer soweit beschädigt oder marode, dass eine Vollsperrung oder Reduzierung der max. Belastung zu erfolgen hatte. Auch für unsere Brücke über den kleinen Saynbach, in Richtung Lotzenheck, wurde eine Vollsperrung verfügt. Die Brücke ist sowohl für den Abtransport von Holz aus dem Wald, wie auch für die Landwirte von Bedeutung. Daher ist eine Erneuerung der Brücke erforderlich. Die Vorbereitungen (Planung und Einholung von Kostenvoranschlägen) laufen zurzeit. Ob die Erneuerung noch in diesem Jahr oder erst im Frühjahr 2013 durchgeführt wird, hängt von den Kosten und einer möglichen Bezuschussung durch das Land ab.
Frage 2: Kann man nicht die Möglichkeit schaffen, dass auf unserem Friedhof auch sogenannte Rasengräber möglich sind oder anonyme Bestattungen erfolgen können?
Im Jahre 2005 hat sich der Gemeinderat zu diesen „neuen“ Bestattungsformen bereits Gedanken gemacht und dazu auch die Friedhofssatzung angepasst. In dieser Satzung vom 5.3.2005 sind folgende Bestattungsformen geregelt und somit auf dem Friedhof in Nordhofen möglich:
- Traditionelle Reihengrabstätten für Einzel- oder Doppelgräber
- Urnengrabstätten für ein oder zwei Urnen
- Grabstätten mit Grabplatten (für Särge oder Urnen)
- Rasengrabstätten (für Särge oder Urnen)
- Anonyme Grabstätten (für Särge oder Urnen)
Somit sind alle heute gängigen Bestattungsmöglichkeiten auf unserem Friedhof möglich. Die aktuell gültige Satzung kann bei mir oder auf unserer Homepage www.nordhofen.de eingesehen werden. Fragen dazu beantworte ich gerne auch persönlich.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Mittags- und Nachtruhe – Betrieb von Rasenmähern und sonstigen lärmintensiven Geräten
Liebe Bürgerinnen und Bürger, in den letzten Tagen häufen sich die Anfragen an mich, wann beispielsweise der Rasen gemäht werden darf. Eine satzungsmäßige Regelung zu diesem Thema gibt es in unserer Gemeinde nicht. Die Ruhezeiten beim Betrieb bestimmter Geräte und Maschinen sind im „Landes-Immissionsschutzgesetz (LImSchG)“ geregelt.
Der Landtag Rheinland-Pfalz hat zuletzt verschiedene Änderungen im Landesimmissionsschutzgesetz beschlossen. Ein maßgeblicher Grund war das Ziel, die bestehende Rechtslage zu vereinfachen. Die wichtigsten Bestimmungen sind in vereinfachter Form nachfolgend aufgeführt.
- Die überwiegende Art von lärmintensiven Arbeitsgeräten und Maschinen wie z.B. Motorrasenmäher (ohne Ausnahme), Rasentrimmer, Kreissägen sowie Motorhacken dürfen von Privatpersonen in Wohn-, Dorf- und Mischgebieten an Werktagen grundsätzlich nur zwischen 07.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 20.00 Uhr betrieben werden. An Sonn- und Feiertagen ist die Benutzung solcher Geräte ausnahmslos verboten.
- Freischneider, Grastrimmer/Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler dürfen darüber hinaus an Werktagen auch in der Zeit von 07.00 bis 09.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr nicht betrieben werden.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Jugendfeuerwehr Nordhofen im „Einsatz“ für eine „saubere Landschaft“
Unsere Jugendfeuerwehr, mit ihrem Jugendwart Uli Hummerich, war auch in diesem Jahr wieder im Einsatz für die kreisweite Aktion „Saubere Landschaft“. An den Straßen unseres Ortsgebietes konnten wieder einige Säcke Abfall und weggeworfene Reifen und Flaschen gesammelt werden. Der Jugendwehr gilt mein Dank für ihre Arbeit zum Schutze der Umwelt. Das Bild zeigt unsere Jugendwehr mit ihrem Jugendwart, sowie Diana Hummerich und Egon Tönges, vor dem voll beladenen Wagen vor der Pfauenhalle. Die anschließende Stärkung mit Wurst und Getränken rundete die gelungene Aktion ab.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Abfallbeseitigung am Friedhof und Entsorgung von Glas an den Containern am Parkplatz an der Pfauenhalle
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, aus aktuellem Anlass muss ich noch mal auf zwei Probleme aufmerksam machen.
1. Abfallbeseitigung/Mülltrennung am Friedhof
Der Container am Friedhof ist ausschließlich für Grünabfälle vom Friedhof vorgesehen. Verpackungen aus Kunststoff und Papierabfälle gehören in die Müllboxen auf dem Friedhof. Kunststoffe in den Einwurf mit dem gelben Deckel und Papier entsprechend in die Box mit dem grünen Deckel. In der Pflanzzeit im Frühjahr und Herbst kann es durchaus vorkommen, dass die Boxen für Kunststoff und Papier voll sind. Bitte dann den Abfall mit nach Hause nehmen oder auch neben die Müllboxen legen (wird dann durch die Gemeindearbeiter entsorgt), aber bitte nicht in den Grüncontainer. Durch die korrekte Trennung ersparen wir der Gemeinde und damit uns allen, erhebliche Kosten. „Gemischte“ Abfälle sind bei der Entsorgung mehr als viermal teurer als reine Grünabfälle.
2. Glascontainer am Parkplatz an der Pfauenhalle
An den beiden Glascontainern liegen kaputte Glasscheiben und sonstige Glasbehälter. Dazu stehen neben und zum Teil auch auf den Containern Glasgegenstände, die nicht durch die Öffnungen passen. Die Sachen werden leider dann dort einfach abgestellt. Überall auf dem Parkplatz und den Pflanzflächen liegen verstreut Glasscherben. Dies stellt ein großes Problem, insbesondere auch für die Kinder und Jugendlichen dar, die am Bolzplatz und im Bereich der Pfauenhalle spielen. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger darauf zu achten, dass bei den Containern nur Glasgegenstände entsorgt werden, die auch durch die Öffnungen passen. Gläser die dort nicht hineingehen, bitte doch wieder mit nach Hause nehmen und mit dem Restmüll (graue Tonne) entsorgen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Verkauf eines Wohnhauses in der Freiherr-vom-Stein-Straße 1
Guten Tag, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Wohnhaus in der Freiherr-vom-Stein-Straße 1 steht schon seit vielen Monaten leer. Es zeichnet sich jetzt ab, dass ein Verkauf des Wohnhauses möglich wird. Vielleicht gibt es ja bei Ihnen oder in Ihrem Bekanntenkreis Interesse an dem Erwerb. Gerne stelle ich einen Kontakt her.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Gemütlicher Seniorennachmittag in der Pfauenhalle
Über 35 Seniorinnen und Senioren verbrachten einen anregenden Nachmittag in der weihnachtlich geschmückten Pfauenhalle. Wie schon seit vielen Jahren wurde der Nachmittag durch die „Harmonie“ Nordhofen eröffnet. Abwechselnd zu den vier vorgetragenen Musikstücken, spielte Mathias Zender auf der Gitarre weihnachtliche Lieder. Großen Applaus gab es sowohl für Mathias als auch für die „Harmonie“. Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich anschließend gemütlich unterhalten. Zum Kaffee waren auch die Frauen und Männer der Harmonie herzlich eingeladen und alle machten auch Gebrauch davon. Wie in jedem Jahr, hatte ich ein Rätselspiel vorbereitet. Diesmal ging es um unsere Gemeinde, die Verbandsgemeinde und den Westerwaldkreis. Insgesamt mussten 11 Fragen rund um diese Einrichtungen beantwortet (geraten) werden. Ein Schätzspiel rundete die alljährliche Rätselreihe ab. Zwischendurch stimmte uns Pfarrer Michael Rother durch zwei weihnachtliche Geschichten auf die kommenden Festtage ein und die beiden jungen Künstler, Victor und Louis Schewalje, spielten auf Akkordeon und Gitarre gekonnt weihnachtliche Weisen. Auch diese beiden jungen Musiker wurden für ihre Darbietungen mit großem Applaus und auch mit ein paar Süßigkeiten belohnt. Bei dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern klang der schöne Nachmittag aus und ich konnte viele froh gelaunte Seniorinnen und Senioren mit den besten Wünschen in die Advents- und Weihnachtszeit verabschieden. Mein Dank gilt allen, die mitgeholfen haben, den Seniorennachmittag 2011 zu gestalten.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Seniorennachmittag 11.12.2011
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Fotos Bolzplatzeröffnung
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Übung Jugendfeuerwehr
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Erste Bilder von der Bolzplatzeröffnung
Hier die ersten Bilder vom Sonntag. Ein ausführlicher Bericht zur Bolzplatzeröffnung und zum Sommerfest der Feuerwehr folgt in der nächsten Woche.
Das Bild zeigt alle Spielerinnen und Spieler, die an den Eröffnungsspielen teilgenommen haben, sowie die das Schiedsrichtergespann.
Die beiden Teams unserer Jüngsten in Blau und Weiß.
Bolzplatzeröffnung am 21. August
Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Besucher der Bolzplatzeröffnung, liebe Bürgerinnen und Bürger.
Pünktlich um 11.00 Uhr, zu Beginn unseres kleinen offiziellen Teils der Bolzplatzeröffnung, fing es an zu regnen. Das hat meine Planungen etwas durcheinander gebracht. Große Teile der Begrüßung und die Informationen zur „Geschichte“ unseres Bolzplatzes habe ich ausgelassen, um die Spielerinnen und Spieler, wie auch die vielen Besucher, im wahrsten Sinne des Wortes „nicht im Regen stehen lassen“. Ich möchte hier nachholen, was am Sonntag zu kurz gekommen ist.
Bolzplatzeröffnung am 21. August
Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Besucher der Bolzplatzeröffnung, liebe Bürgerinnen und Bürger.
Pünktlich um 11.00 Uhr, zu Beginn unseres kleinen offiziellen Teils der Bolzplatzeröffnung, fing es an zu regnen. Das hat meine Planungen etwas durcheinander gebracht. Große Teile der Begrüßung und die Informationen zur „Geschichte“ unseres Bolzplatzes habe ich ausgelassen, um die Spielerinnen und Spieler, wie auch die vielen Besucher, im wahrsten Sinne des Wortes „nicht im Regen stehen lassen“. Ich möchte hier nachholen, was am Sonntag zu kurz gekommen ist.
Unser Bolzplatz: Geschichte, Planung und Bau
1. Die Geschichte und die Planung:
1980 wurde die Genehmigung zur Erstellung eines Bolzplatzes in Nordhofen erteilt und die Herstellung durch den Kreis Westerwald gefördert. Die Fertigstellung als Naturrasenplatz erfolgte im Jahre 1981. Fast 30 Jahre haben die Kinder und Jugendlichen auf diesem Platz Fußball gespielt. In den letzten Jahren war aber kaum noch was von einem guten Spielfeld zu erkennen. Daher hat im Jahre 2007 der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Platz zu sanieren. Die erste Planung sah einen Platz mit Kunststoff vor. Es warenKosten von 120.000,00 € kalkuliert. Damit war eine Sanierung geht nur mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz. Für uns als Rat war klar, wir in Nordhofen haben vor vielen Jahren ein Dorferneuerungsprogramm beschlossen und eine solche Maßnahme erfährt eine Förderung in diesem Programm. Also im Januar 2008 schnell einen Antrag stellen und ab damit über die Kreisverwaltung an das Land. Aber solchen Überlegungen von unserer Seite standen Verwaltungs- und Fördervorschriften, aber auch fehlende Geldmittel im Lande entgegen. Sollte eine Finanzierung aus diesem Fördertopf weiterhin von der Gemeinde gewünscht sein, müsste die Planung in wesentlichen Teilen geändert werden. Aber auch dann wäre auf Grund der fehlenden Haushaltsmittel im Land, eine Förderung voraussichtlich vor 2015 nicht möglich. Empfehlung der Kreisverwaltung: Beantragung eines Zuschusses im Sportanlagenförderprogramm. Gesagt getan, im April 2009 wurde der Antrag zur Förderung gestellt. Hier wäre der Bolzplatz zwar richtig aufgehoben gewesen, aber an eine Förderung war vor 2017 nicht zu denken. Dann kamen die Konjunkturkrise und damit das groß angekündigte Konjunkturprogramm II ins Gespräch. Um es vorweg zu sagen, unser Antrag auf Förderung, wurde wie viele Anträge, nicht positiv entschieden. Gefördert wurden vornehmlich die Sanierung von Schulen, Krankenhäusern und sonstigen kommunalen Gebäuden. Die endgültige Ablehnung erreichte uns aber erst im Jahre 2010.
Nun war guter Rat teuer, wie sollte es weiter gehen. Hier kam die Hilfe von Oliver Fender, Leiter der Abteilung Bürgerdienste bei der Verbandsgemeinde. Herr Fender machte uns auf das sogenannte Bolzplatzprogramm des Landes aufmerksam. Der Deutsche Fußballbund hatte im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 fast 1000 Bolzplätze in Deutschland mit großem Erfolg finanziert. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese Idee danach weitergeführt. Wir haben Ende 2010 den Antrag vorbereitet, die Planungen etwas geändert (Platz wurde kleiner) um die Kostenhöchstgrenze von 60.000,-- € einhalten zu können. Eine Verzögerung bei der Bewilligung gab es dann Anfang 2011 durch die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz. Der alte, zuständige Minister wollte seinem Nachfolger bei der Bewilligung der Zuschüsse nicht vorgreifen und der neue, designierte Minister, wollte vor seiner offiziellen Wahl noch nicht entscheiden. Am 15. April 2011 erhielten wir dann endlich die Förderzusage des Landes Rheinland-Pfalz.
2. Die Baumaßnahme
Nach Zusage der Förderung konnte es sehr schnell losgehen, da der Gemeinderat in der Zwischenzeit nicht untätig war. Die Entscheidung wie und mit wem wir bauen wollten, war nach Auswertung der vorliegenden Angebote auf einen Unternehmer vor Ort und für den Kunstrasenbelag der Fa. Polytan gefallen. Ende April wurde die Fa. Josef Antweiler aus Herschbach mit dem Bau des Bolzplatzes beauftragt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, eine wirklich gute Entscheidung. Doch erst wurde es mal spannend. Sowohl die Fa. Antweiler, wie auch wir als Gemeinde, hatten keinerlei Erfahrung mit dem Bau eines Bolzplatzes. Aber wie wir heute sehen, es hat sich richtig gelohnt. Alle Seiten, so auch der Lieferant des Kunstrasenbelages, waren voll des Lobes für die Qualität der Anlage. Dipl. Ing. Hoffmann aus Nauort, ein ausgewiesener Fachmann für die Planung von Kunstrasenplätzen, hat den Platz ohne jegliche Beanstandung, als gelungen bezeichnet. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Bernhard Antweiler und seinen Mitarbeitern, für die jederzeit angenehme und gute Zusammenarbeit. So sollte es immer laufen. Anfang August war der Platz dann fertig.
3. Einige Fakten zu unserem Bolzplatz
- Der Platz ist 34,50 m lang und 23,50 breit und ergibt somit eine Spielfläche von etwa 810 m²
- Verbaut wurden ca. 300 m³ Basaltgemisch als Unterbau
- 230 Bordsteine und 120 m Zaun wurden gesetzt
- Auf den Kunstrasenbelag mit einer Faserhöhe von 37 mm wurden 640 Sack Quarzsand und ca. 160 Sack grünes Granulat aufgebracht
- Der Kostenrahmen von 60.000,00 € konnte eingehalten werden; das Land hat die Maßnahme mit 20.000,00 € bezuschusst.
Liebe Leserinnen und Leser,
wir im Gemeinderat denken, für unsere Kinder und Jugendlichen die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die bisherige, tägliche und intensive Nutzung bestätigt unsere Erwartungen. Dafür meinen herzlichen Dank an den Gemeinderat, der die Investition einstimmig beschlossen und einhellig unterstützt hat.
Ein Wort noch zu den Kosten. Die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Nordhofen geben es derzeit her, dass wir den Bolzplatz ohne Aufnahme von Krediten finanzieren können. In Zukunft werden sich die finanziellen Rahmenbedingungen für die Gemeinde aber weiter verschlechtern. Schon jetzt sind viele Gemeinden überschuldet und müssen mit Hilfe des Landes saniert werden. Dies wird sich auf mögliche Investitionen und deren Bezuschussung in der Zukunft auswirken. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden weniger. Wir denken, dass wir die Gelder lieber für unsere Kinder und Jugendlichen, wie auch für andere Maßnahmen in der Gemeinde ausgeben sollten, als mit unserem Ersparten die Sanierung von überschuldeten Großstädten in Rheinland-Pfalz zu finanzieren. In diesem Sinne wünsche ich noch eine angenehme Woche.
Edgar Reifenscheidt
Ortsbürgermeister
Neues auf unserer Homepage
01.05.2012 Bericht Abteilung Tischtennis
27.04.2012 Protokoll Ratssitzung 24.04.2012 [13 KB]
15.04.2012 Berichte SSV Abteilung Tischtennis
18.03.2012 Protokoll JHV Obst- und Gartenbauverein [37 KB]
08.02.2012 Protokoll Ratssitzung 30.01.2012 [20 KB]
02.01.2012 Protokoll Ratssitzung 21.11.2011 [28 KB]
Lezte Aktualisierung
Freitag, 11. Mai 2012 um 17:44:40 Uhr.






















































